Hier findest du einen Service unserer Tanzschule!
Alle Interessierten finden hier abseits von Tanzschritten und Tanzfiguren aus dem Tanzkurs nützliche Zusatzinformationen zum Thema Gesellschaftstanz...

Ein Überblick über die Tänze und deren Geschichte:

Aus unzähligen Volkstänzen und den höfischen Gesellschaftstänzen entwickelten sich im Laufe der Zeit Paartänze, welche die Grundlage für die modernen Tänze sind. Viele Paartänze wurden entwickelt und perfektioniert, und sind irgendwann doch wieder von den Tanzparketten verschwunden... Einige jedoch halten sich seit vielen Jahrzehnten ganz oben in der Hitliste der beliebtesten Gesellschaftstänze. Und genau diese Tänze werden bei uns in der Tanzschule Dancing World unterrichtet!

Egal ob Sie auf der Suche nach einer besonderen Cha Cha Cha Figur sind, oder im Langsamen Walzer noch nicht ganz sattelfest. Bei uns finden Sie den richtigen Kurs!

Hier ein kleiner Überblick über die wichtigsten Gesellschaftstänze:

 

Die Standardtänze

... oder „auf Tuchfühlung"

 

Charakteristisch dabei sind die geschlossene Tanzhaltung und die „Tuchfühlung".

Der Langsame Walzer entwickelte sich in den frühen 20iger Jahren aus dem Boston und wird auch häufig English Waltz genannt. Raumgreifende Drehungen, bei denen das Paar wie ein Pendel schwingt, kennzeichnen diesen Tanz. Typisch für den Langsamen Walzer sind Figuren die mit geschlossenen Füßen enden!

Der Tango ist unter den Standardtänzen ein Exote, da er aus Argentinien stammt und somit eigentlich ein Lateinamerikanischer Tanz ist. Seit 1963 zählt er im Turniertanzsport zu den Standardtänzen... Er kam Anfang dieses Jahrhunderts nach Europa, galt zunächst als äußerst unschicklich und war zeitweise sogar verboten. Charakteristisch für den Tango sind das Stakkato der Musik und die Zwiespältigkeit zwischen harten und weichen Bewegungen. Es ist der Tanz der Gegensätze...! Links oder doch rechts drehen, vorwärts oder doch lieber hin und her pendeln? Schnell oder langsam? Im Tango steckt von allem ein bisschen, was den Reiz dieses besonderen Tanzes ausmacht!

Schnellster Gesellschaftstanz ist der Wiener Walzer, der Ende des 18. Jahrhunderts vermutlich in Tirol entstand, und anfangs wegen seiner Ungezügeltheit bekämpft wurde. Der Wiener Walzer ist voller rotierenden Bewegungen, die nie aufzuhören scheinen und nur durch rotierende Bewegungen ersetzt werden... Ein echter Härtetest für alle die leicht schwindlig werden! Aber - mit ein bisschen Übung ist auch der Wiener Walzer leicht zu beherrschen.

Etwa um das Jahr 1900 entstand aus dem Ragtime und amerikanischer Marschmusik der Slowfoxtrott, der eleganteste unter den Tänzen. Gehbewegungen und zurückhaltende Eleganz bilden die Basis des Klassikers unter den Standardtänzen. Im Gegensatz zum Langsamen Walzer ist hier das Schließen der Füße verpönt. Kompliziert wird der Tanz durch das Fehlen eines Grundschrittes und durch zahlreiche verschiedene Schrittkombinationen mit unterschiedlichsten Rhythmen. Also nichts wie... Slow Quick Quick zum nächsten Slow Fox Spezialkurs.

Aus dem Onestep ist Anfang des 20ten Jahrhunderts der Quickstep entstanden, der als Sekt unter den Weinen gilt. Hervorstechende Merkmale des Quicksteps sind kecke, originelle Choreographien und spritzige Hüpfschritte zur Musik mit 50 Takten pro Minute.

 

Die Lateinamerikanischen Tänze

... oder „Lebenslust pur!"

 

Die Ursprünge der Lateinamerikanischen Tänze kommen aus der afrikanischen Musik und den vielen dort beheimateten Rhythmen. Diese polyrhythmischen Klänge prägen das Klangbild von Samba, Rumba und Cha Cha Cha.

Bei den Lateinamerikanischen Tänzen sind die betonten Hüftbewegung, die schnell im Rhythmus gesetzten Schritte, die ausgeprägten Armbewegungen sowie der Verzicht auf die Tuchfühlung charakteristisch.

Aus Brasilien stammt die Samba, die erstmalig Mitte der zwanziger Jahre nach Europa kam, aber erst nach dem zweiten Weltkrieg ihren Durchbruch fand. Lebhafte Schritte, Rollen und Wiegen kennzeichnen diesen reizvollen Tanz. Seit 1959 im Turnierprogramm, zählt die Samba zu den beliebtesten Tänzen. Im Laufe der Jahre wurde die Sambamusik bei Turnieren immer langsamer, um alle Bewegungen des „Samba-Bounce" deutlich sichtbar zu machen.

In den 50iger Jahren entstand aus der Rumba und dem Mambo ein neuer Modetanz. Der Cha-Cha-Cha, der wahrscheinlich beliebteste Lateinamerikanische Tanz. Übermütige Ausgelassenheit und ein koketter Flirt sind seine Merkmale. Seit 1962 wird der Cha Cha Cha auch auf Turnieren getanzt.

Die Rumba wurde 1930 in zwei unterschiedlichen Stilen nach Europa importiert. Am Ende einer langen Periode, des so genannten „Rumba Krieges", setzte sich in Europa die „Kubanische Rumba" durch und ließ die „Square Rumba" sehr schnell in Vergessenheit geraten. 1964 wurde dieser romantische und leidenschaftliche Tanz in das Turnierprogramm aufgenommen. In der Rumba kommt das getanzte Liebesspiel zum Ausdruck. Die Dame schwankt zwischen Hingabe und Flucht, der Herr zwischen Zuneigung und Ablehnung.

Der Paso Doble ist der Außenseiter unter den Lateinamerikanischen Tänzen, da er aus Südfrankreich kommt und schnell in Spanien weiterentwickelt wurde. In diesem Tanz wird der Stierkampf und Teile des „Flamencos" dargestellt, wobei dem Herrn die Rolle des Toreros zufällt. Die Dame übernimmt den Part der Capa (das rote Tuch) und der stolzen Flamencotänzerin. Ein einfacher Tanz, der aber dennoch viel Übung erfordert, damit er überzeugend wirkt.

Boogie-Woogie, Jitterbug, Bebop, Lindyhop und Rock 'n Roll sind die Vorläufer des Jive. Mit der Betonung auf die Taktschläge zwei und vier verrät auch dieser Tanz seinen afrikanischen Ursprung. Im Jive kommt überschäumende Lebensfreude und die Auflehnung gegen allzu viele Regeln zum Ausdruck. Er kann gesprungen, gekickt und auch geschwungen getanzt werden - und ist immer richtig! Eine Vielzahl an abwechslungsreichen und originellen Figuren warten nur darauf bei uns in der Tanzschule Dancing World entdeckt zu werden!  


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